Kichererbsenmehl gesund

gesundes Kichererbsenmehl im Hintergrund, links 2 Gerichte aus Kichererbsenmehl und rechts ein Mann mit einem Glas voll KichererbsenmehlKichererbsenmehl aus der Kichererbse (Cicer arietinum) wurde schon vor über 10.000 Jahren als Kulturpflanze angebaut. Schon damals wusste man, dass das Kichererbsenmehl gesund und sättigend ist. Vor allem im Morgenland war und ist das Gewächs ausgesprochen beliebt. Ihre Beschaffenheit sowie ihre Nährstoffzusammensetzung hat sich bis heute fast nicht verändert. In der Türkei wird sie nach wie vor in ihrer ursprünglichen Form angebaut. Die Hülse ist etwa drei Zentimeter lang, und in ihrem Inneren befinden sich jeweils zwei Samen. Ihre Farbgebung kann – je nach Pflanze – schwarz, braun oder leicht gelblich sein.

 

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Kichererbsenmehl – gesund, vielseitig und ausgesprochen schmackhaft

Kichererbsenmehl ist ein wahrer Tausendsassa, wenn es um die Verwendung in der guten und modernen Küche geht. Es zeichnet sich vor allem durch seinen einzigartigen, recht gehaltvollen Geschmack aus. Auch die Tatsache, dass viele Nährstoffe darin enthalten sind, macht Kichererbsenmehl gesund und nahrhaft. In der Tat gehört Kichererbsenmehl zu den derzeit besonders angesagten Alleskönnern mit Blick auf eine ausgewogene Ernährung. So bietet sich die Verwendung dieses Produktes insbesondere auch im Rahmen einer weizenfreien bzw. glutenfreien Ernährung geradezu an.

Ist Kichererbsenmehl gesund und lecker?

Kichererbsen zubereitet mit etwas SalatIm rohen bzw. noch unbearbeiteten Zustand sind Kichererbsen aufgrund des Phasin-Anteils giftig. Ob in diesem Rohzustand Kichererbsenmehl gesund ist – die Frage stellt sich folglich nicht. Erst nach dem Kochen, wenn die Früchte zu Mehl oder zu einer Paste verarbeitet sind, löst sich das Phasin in seine Bestandteile auf und verliert seine giftigen Eigenschaften. Dann kann man das Kichererbsenmehl uneingeschränkt genießen. Und man profitiert sogar noch davon.

Dass Kichererbsenmehl gesund und wohlschmeckend ist, ist allerdings noch nicht jedem Genießer bekannt. Eher langsam erobert das facettenreiche und zugleich noch recht geheimnisumwobene Mehl den Markt. Aber nahezu Jeder, der es bereits für die Zubereitung von Speisen verwendet hat, wird darauf meist nicht mehr verzichten wollen. Dabei ist es gleichgültig, ob Kichererbsenmehl für kalte oder warme Speisen oder gar für Desserts und Backwaren verwendet wird. Der Kreativität sind bei der Verwendung so gut wie keine Limits gesetzt.

Ballaststoffe

In Kichererbsenmehl sind jede Menge Ballaststoffe enthalten.

Darüber hinaus zeichnet es sich durch seinen vergleichsweise hohen Eiweißgehalt aus. Fast ein Fünftel des Mehls setzt sich aus Eiweißbausteinen zusammen. Ein wesentlicher Aspekt, der sich vorteilhaft in Bezug auf Abnehmkuren oder Diäten auswirkt. Sicherlich tritt Kichererbsenmehl nicht gerade durch einen geringen Kaloriengehalt in den Vordergrund. Ganz im Gegenteil. In 100 Gramm Mehl sind mehr als 300 kcal enthalten.

Dafür jedoch spricht der hohe Protein-, Vitamin- und Mineralstoffanteil unbedingt für sich. Vitamine sind buchstäblich in rauen Mengen enthalten, und auch Lysin, Threonin und wertvolle Aminosäuren wie Lysin und Tryptophan tragen zur hohen Wertigkeit von Kichererbsenmehl bei.

Zink, Magnesium und Eisen sind weitere elementare Bestandteile und machen das Kichererbsenmehl gesund – und damit unverzichtbar in der Küche.

NährstoffeAnimierte Figur mit einer Kichererbse in der Hand

Der hohe Nährstoffanteil macht Kichererbsenmehl gesund und ausgesprochen gehaltvoll. In 100 Gramm des Mehls sind zum Beispiel wertvolles Protein, Kohlenhydrate, Natrium sowie auch Kalium mit einem hohen Anteil enthalten. Calcium, viel Magnesium, Phosphat, Eisen und Zink gewährleisten ihrerseits eine hohe Wertigkeit des Mehls. Beta-Carotin, Vitamin A, B1, B2, B6, Vitamin C, D, E und Folsäure komplettieren das Nährstoffportfolio im Kichererbsenmehl.

Zu beachten ist, dass in dem Mehl auch der Dreifachzucker Raffinose als Ballaststoff enthalten ist. Dieser kann bei Menschen mit empfindlichem Magen-Darmsystem unter Umständen zu leichten bis mittelschweren Blähungen führen. Insofern sind Betroffene gut beraten, nicht zu viel von dem Mehl zu genießen.

Die besonderen Merkmale von Kichererbsenmehl

Anspruchsvolle Genießer, die – aus welchen Gründen auch immer – kein Fleisch zu sich nehmen möchten, sind mit Kichererbsenmehl hervorragend beraten.

Kichererbsenmehl in einem Glas mit Tomaten und PaprikaFleisch weist bekanntlich einen nicht unerheblichen Proteinanteil auf. Und dem steht Kichererbsenmehl in nichts nach. Fast 19 Gramm Protein sind in 100 Gramm Mehl enthalten. Das bedeutet folglich für Veganer und Vegetarier, dass sie richtig zulangen können, wenn mit Kichererbsenmehl zubereitete Speisen gereicht werden.

Immerhin wird der Tagesbedarf an Protein somit zu einem Drittel gedeckt. Nicht zuletzt deckt Kichererbsenmehl auch fast die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs an Ballaststoffen sowie an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ab.

Kichererbsenmehl ist für jede Person, die sich gerne bewusst und gesund ernährt, von Relevanz. Sicherlich profitieren Veganer und Vegetarier in besonderem Maße davon. Und auch Diabetiker tun gut daran, das Mehl in den täglichen Speiseplan einzubauen. Warum? Weil die Kichererbse dazu beiträgt, den Blutzuckerspiegel stets auf einem möglichst niedrigen Level zu halten.

Die im Mehl enthaltenen Ballaststoffe werden mit Hilfe spezieller Enzyme im Dünndarm aufgespalten. Bei herkömmlichem Weizen- bzw. Weißmehl ist das anders. Dieses führt letztlich vielmehr zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels. Kichererbsenmehl hingegen punktet durch seine entgegengesetzte Wirkung.

Bekanntlich ist Kichererbsenmehl gesund und ausgesprochen nahrhaft. Aber noch gesünder sind die Sprossen der Kichererbse. Das Problem ist allerdings, dass die Kichererbsen, die man hierzulande käuflich erwerben kann, nicht mehr bzw. nur noch bedingt keimfähig sind. Wer sich daher nicht nur mit Kichererbsenmehl gesund ernähren, sondern auch Kichererbsensprossen genießen möchte, der wird in Spanien, Indien, in Pakistan oder in der Türkei gewiss bessere Möglichkeiten zur Verfügung haben.

Darum ist Kichererbsenmehl gesund

Nur wenige wissen, dass Kichererbsenmehl viele sekundäre Pflanzenstoffe enthält. Diese so genannten Isoflavone zeichnen sich durch ihre entzündungshemmende Wirkung aus. Fakt aber ist, dass dieser Aspekt noch nicht vollends wissenschaftlich belegt werden konnte. Werden Isoflavone jedoch auf die Haut aufgetragen, ist der entzündungshemmende Effekt zweifelsohne nachweisbar.

Kichererbsenmehl mit ei in der Mitte

Tipp:
Weil Kichererbsenmehl gesund und noch dazu aufgrund des nussigen Geschmacks immer beliebter wird, entscheiden sich nicht nur gesundheitsbewusste Hobbyköche für die Verwendung des Mehls.

Auch in der gehobenen Gastronomie kommt Kichererbsenmehl verstärkt zum Einsatz. Die Eigenschaften des Produktes können in gewisser Hinsicht mit denen des Weizenmehls verglichen werden. Das typische Klebereiweiss fehlt dabei jedoch.

Somit ist es ratsam, bei der Verwendung von Kichererbsenmehl stets ein zusätzliches Ei oder etwas Quark mit einzurühren, um die Bindefähigkeit zu unterstützen. Wer sich mit Kichererbsenmehl gesund und geschmackvoll ernähren will, dem stehen in der guten Küche Tür und Tor offen.